Opernball 2026: Wer kommt. Wer singt. Die ORF-Stars. Das Programm.
Das wird der Opernball: Andi Knoll, Mirjam Weichselbraun und Teresa Vogl moderieren. Pretty Yende & Benjamin Bernheim singen die „West Side Story“. Das Ballett tanzt in Armani. Alle Details: Der ORF-Fahrplan.
Beginnen wir mit dem künstlerischen Programm, und das verspricht Glamour: Das Ballett wird dieses Mal in Armani-Kostümen tanzen. Den Deal hat die neue Ballett-Chefin Alessandra Ferri eingetütet. Schade, schade, dass der Maestro selber nicht kommen kann – er starb kurz vor dem ersten Fitting. Ferri hat auch eine richtungsweisende Musikwahl getroffen: Es wird der „Carousel Waltz“ gespielt, und ihre Kompanie wird dazu in einer Choreografie von Jessica Lang schweben. Ferri und Armani verband eine tiefe persönliche Beziehung. Seine Entwürfe sehen Sie hier:
Das wird sonst noch gespielt:
Benjamin Bernheim, der in Frankreich zuletzt am Nationalfeiertag vor mehreren hunderttausend Menschen live gesungen hat, wird mit Ausnahme-Sopranistin Pretty Yende den Bernstein-Hit „Tonight“ singen, danach „Maria“ – beides aus der „West Side Story“. Eine kleine Sensation, weil es das erste Mal ist, dass das Musical gesungen wird. Am Ende finalisieren Pretty (die davor noch „Art is calling for me“ singt) mit dem Mega-Ausputzer-Hit „Brindisi“. Wer spätestens da nicht gerührt ist – sinnlos …
Haben wir was vergessen? Ja! Pablo Heras-Casado wird Schostakowitsch dirigieren, und zwar seinen Walzer Nr. 2.
Das Eröffnungskomitee:
Bewährt großartig werden die Santners auch dieses Jahr wieder die Eröffnungschoreografie übernehmen. Fächer-Polonaise (Ziehrer), bitteschön! Dazu gibt es Johann Strauß und „An der schönen blauen Donau“ (raten Sie mal, wer das geschrieben hat).
Das ist die Tiara:
144 Paare debütieren, und alle Damen werden am Kopf etwas tragen, das es nur für sie und ganz wenige Male auf der Welt gibt: die Tiara. Für 2026 ließ sich Global Creative Director Giovanna Engelbert vom berühmten Swarovski-Schwan inspirieren, passend zu den Feierlichkeiten des Hauses „130 Years of Joy“. Mit mehr als 350 Kristallen besetzt, ist die Swarovski-Tiara ein strahlendes Symbol für Schönheit und Liebe, kunstvoll gefertigt mit höchstem Savoir-faire. Letzteres steht so im Pressetext – wir aber stimmen sicher zu, auch wenn wir die Tiara für Sie leider nicht probetragen konnten. Und so schaut sie aus:
Das macht der ORF:
Wir hoffen, dass wir Sie nicht quälen, aber dieses Programm ist eh immer gleich, und daher übernehmen wir es einfach aus der Presseaussendung: „Das TV-Publikum erlebt ab 20.15 Uhr wieder alle Höhepunkte live aus der Wiener Staatsoper. Durch den diesjährigen Opernball-TV-Abend führt mit Mirjam Weichselbraun, Teresa Vogl und Andi Knoll ein bewährtes Moderationstrio. Für pointierte Kommentare sorgen einmal mehr Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz. ORF-Regisseurin Fabienne Pinter zeichnet 2026 erstmals für die Übertragung verantwortlich und präsentiert dem Publikum den Wiener Opernball in gewohnt stimmungsvollen Bildern.
Eröffnet wird der Ballabend im Haus am Ring um 20.15 Uhr mit »Wiener Opernball 2026: Alles tanzt – Ankunft der Gäste«. Der erste Programmpunkt des Abends erlaubt einen Blick hinter die Kulissen des prestigeträchtigen Events. Das ORF-Moderationstrio begrüßt von den Ball-Locations vor und in der Staatsoper, erzählt, was es heuer Neues gibt, blickt zurück auf vergangene Jahre, zeigt die ankommenden Gäste auf der Feststiege und stimmt das Fernsehpublikum auf den Abend ein. Zusätzlich wirft heuer Silvia Schneider einen besonderen Blick auf den Modeaspekt des exklusiven Ereignisses und Leona König widmet sich jungen Talenten, die Opernball-Luft schnuppern. Anschließend stehen »Die Eröffnung« (21.40 Uhr) sowie nach der »ZIB 2« auch »Das Fest« (23.10 Uhr) auf dem Programm.“
Spenden!
Spannender: Dieses Mal wird ein Bild des verstorbenen Künstlers Arnulf Rainer für einen guten Zweck versteigert. Man kann es ab sofort im Dorotheum besichtigen und mitsteigern – der Erlös geht an „Österreich hilft Österreich“. Und so schaut das aus:
Das wird der Blumenschmuck:
Für den Blumenschmuck zeichnet wie in den vergangenen Jahren erneut Doll’s Blumen Wien verantwortlich. Die heurige Dekoration, die Emil Doll wieder gemeinsam mit Maryam Yeganehfar kreiert hat, steht unter dem Motto „Opus Florale Avantgarde“. In einer eindrucksvollen Farbkombination aus sattem Rot und tiefem Violett und einer Mischung aus vorwiegend „Red Naomi Futura Rosen“ und rotem Amaranthus entsteht eine dramatische und üppige Blütenpracht, ein modernes florales Kunstwerk, das Tradition und Moderne elegant verbindet.
Das gibt’s zum Essen:
Steirereck & Friends (Reitbauer mit Thomas Dorfer und Josef Floh), es gibt eine Weinbar „Best of Austria“, Tür 7 ist vor Ort, ebenso Ströck, das „Schwarze Kameel“ und der FALSTAFF-Champagner-Salon, ein Eisgreissler, das Kleinod und Gerstner.
Die Ballspende:
Das wird cool: Es gibt u. a. einen Lancôme Mascara, Parfums von Zielinski & Rozen, ein FALSTAFF-Opernball-Magazin und Espresso-Tassen von Goppion Caffè …
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