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Foto: Petra Rautenstrauch

Menschen, von denen wir mehr sehen wollen: Ilia Staple

Wiener Staatsoper

Über die Sängerin Ilia Staple und warum wir mehr von ihr sehen wollen.

„Natürlich stehen wir in erster Linie da oben, weil wir singen können. Aber nur, wenn ich die Handlung wirklich durchlebe und ein greifbarer Charakter bin, mit dem sich das Publikum emotional identifizieren kann, werde ich auch berühren.“ Ilia Staple ist ein Glücksfall.

Die Linzer Sopranistin, seit 2024/25 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper, überzeugt gesanglich wie darstellerisch gleichermaßen. Abwechslungsreiche Spielaufgaben würden sie glücklich machen. „Dann feiere ich auch den siebten Zwerg!“

Wenn sich Humor und Stimme perfekt ergänzen: Ilia Staple als Papagena – im Bild mit
Ludwig Mittelhammer in der Rolle des Papageno.
Foto: Wiener Staatsoper/ Michael Pöhn
Wenn sich Humor und Stimme perfekt ergänzen: Ilia Staple als Papagena – im Bild mit Ludwig Mittelhammer in der Rolle des Papageno.

Soll heißen: Nicht die Bühnenzeit einer Rolle sei entscheidend, sondern deren Gestaltungsmöglichkeiten. In Richard Strauss‘ „Arabella“ war sie eine hinreißende Fiakermilli – zwischen derben Jodlern und Spitzentönen. Als Papagena hat sie in „Die Zauberflöte“ samt Puppen-Alter-Ego und heimischer Sprachfärbung die Lacher eindeutig auf ihrer Seite (wieder im Juni). Und in Smetanas „Die verkaufte Braut“ kann man sie im März erneut als Tänzerin Esmeralda erleben. Auftritte, die man nicht so schnell vergisst – und die man sich nicht entgehen lassen sollte.

Hier geht es zu den Spielterminen von "Die verkaufte Braut" in der Wiener Staatsoper!

Opernring 2
1010 Wien
Österreich
Unsplash

Erschienen in
Bühne 02/2026

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Klaus Peter Vollmann
Klaus Peter Vollmann
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