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Alois Mühlbacher

Alois Mühlbacher
Foto: Andreas Jakwerth

Menschen, von denen wir mehr sehen wollen: Alois Mühlbacher & Emily Hehl

Oper

Zwei junge Stars von morgen: Countertenor Alois Mühlbacher und Regisseurin Emily Hehl.

Alois Mühlbacher, Sänger

Wiewohl erst knapp 30 Jahre alt, ist der österreichische Countertenor in der Welt der Klassik bereits ein „alter Hase“. Der einstige St. Florianer Sängerknabe debütierte mit 15 an der Wiener Staatsoper, studierte Sologesang an der MUK und stand neben seiner Opernkarriere als Solist in geistlichen Werken auf den größten Bühnen der Welt. Seit 2023 fungiert er zudem als künstlerischer Leiter des Barock Festivals St. Pölten. Eine seiner Leidenschaften: Barock meets Pop. Nach „Don‘t Stop Me Now“ von Queen und Michael Jacksons „Billie Jean“ hat er aktuell gemeinsam mit dem Spring String Quartet unter der Regie von Antonin Pevny ein Video des Gnarls-Barkley-Songs „Crazy“ auf Youtube veröffentlicht. Warum? „Weil es Spaß macht!“ Was könnte noch kommen? „Ein Song von Billie Eilish, deren Fan ich bin.“ Aktuell spielt Alois Mühlbacher die Amme in „Medea“ an der Kammeroper.

Emily Hehl, Regisseurin
Foto: Andreas Jakwerth
Emily Hehl, Regisseurin

Emily Hehl, Regisseurin

Sie hat gerade erfolgreich „La bohème“ in Coburg und „Rigoletto“ in Freiburg inszeniert und arbeitet derzeit mit Jan Lauwers an der Regie von „La Clemenza“ (S. 20). 26 Jahre ist Emily Hehl erst alt. Sie ist Teil von Lauwers Needcompany und gilt als eine der vielversprechendsten neuen Regieköpfe.

Wie Lauwers ist sie eine Meisterin der großen, berührenden Bilder und Geschichten. Wer ihre Arbeit in Wien sehen will: Ende Oktober inszeniert Emily Hehl in der Neuen Oper Wien (Wien modern) „Tree of Codes“ von Liza Lim. Eine Uraufführung.

Erschienen in
Bühne 03/2026

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Klaus Peter Vollmann
Klaus Peter Vollmann
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