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Fabian Grimmeisen. Studierte in Berlin und in den Niederlanden Musical. Er spielte bereits in den Lund-Stücken: „Eine Stimme für Deutschland“ und „Paradise Lost“.

Fabian Grimmeisen. Studierte in Berlin und in den Niederlanden Musical. Er spielte bereits in den Lund-Stücken: „Eine Stimme für Deutschland“ und „Paradise Lost“.
Foto: Christoph Liebentritt

„Mitten im Gesicht“: Fabian Grimmeisen

Theater der Jugend

Im Theater der Jugend läuft gerade „Mitten im Gesicht“ – ein Musical, das all die Schönheits-Fragen verhandelt. Wir haben Hauptdarsteller Fabian Grimmeisen gefragt.

Was ist schön?

Schön ist für jeden anders und oft schwer zu erreichen, aber oft auch nicht das, was man sich gedacht hat.

Ist es ein Zustand, ein Gefühl?

Schön ist für mich eher eine Moment- aufnahme. Wenn man mit Freunden Zeit verbringt, wenn man einen schönen Urlaub hat.

Kann man sich schön machen lassen?

Für sich selbst – ja. Für mich ist das der Unterschied, ob ich sage: Ich möchte mich schön machen lassen, weil ich mich dann schön fühle.

Wenn ich, als älterer Mensch, auf die TikTok-Welt schaue und belustigt bin, frage ich mich: Ist der Druck wirklich so groß?

Ja, wenn man TikTok öffnet, dann ist da ein Knopf, und wenn man auf diesen drückt, dann ist der Filter aktiviert. Die Zähne kannst du heller machen, die Poren sind weg – du schaust dann aus wie die perfekte Version von dir selbst. Und wenn du die ganze Zeit damit konfrontiert wirst, dass man so auszusehen hat – und man sieht es in jedem Video, weil sich niemand mehr ohne diesen Filter filmt –, dann macht das was mit einem.

Sollte man Social Media weltweit einfach mal abdrehen?

Digitalisierung ist Fakt, davor darf man sich nicht drücken. Dazwischen Detox zu machen, kann schön sein. Aber letzten Endes ist es wichtig, sich damit auseinanderzusetzen und einen positiven Umgang damit zu finden. Mein Wunsch ans Universum: Druck raus, sich weniger perfekt geben wollen und zu sich selbst stehen.

Hier zu den Spielterminen von Mitten im Gesicht im Theater der Jugend!

Atha Athanasiadis
Atha Athanasiadis
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