„Freunde sind doch das Beste, was man im Leben haben kann!“ Maria Teuchmann lacht, als wir die Geschäftsführerin des Thomas Sessler Verlags fragen, warum sie dem Freundeskreis der Wiener Staatsoper angehört. Normalerweise wacht sie über die Verlagsrechte von über tausend Autoren, darunter Namen wie Kehlmann oder Turrini. Martin Hassler ist 22, Student und seit dieser Saison im Offiziellen Freundeskreis der Wiener Staatsoper. 50 Euro zahlt er und freut sich, „weil ich an günstige Restkarten für Vorstellungen komme und Hintergrundveranstaltungen, Treffen mit Opernsänger*innen und Führungen besuchen kann, die mir einen Einblick geben, den ich sonst nicht hätte“.

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Mit der Saison 2020/21 hat Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper, den Freundeskreis neu gegründet. Der Grund war simpel und nachvollziehbar: Man wollte, dass das Fördergeld direkt der Staatsoper und ihren zahlreichen Aktivitäten zugutekommt.

Sie meinen, logisch? Stimmt. Ist und war bei ähnlich benamsten Vereinen aber nicht so. Bedeutet: Wenn Sie die Oper unterstützen wollen – gehen Sie zum Schmied und nicht zum Schmiedl.

Wir empfinden die gelebte Freundschaft mit unserem besonders engagierten Publikum als eine ganz wichtige Kraft bei der Gestaltung der Zukunft unseres Hauses. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch viele Menschen unsere Einladung, Mitglied in einem unserer Freundeskreise zu werden, annehmen wollten.

Bogdan Roščić

Teil der Wiener Staatsoper

Eine Einladung, die bei den Opernfans gut ankommt: ein Plus von 400 Prozent bei den jungen Mitgliedern, über 50 Prozent mehr bei allen anderen.

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Martin Hassler
„Ich bekomme einen Zugang zur Oper, den ich sonst nicht habe.“ Martin Hassler, 22

„Ich bekomme einen Zugang zur Oper, den ich sonst nicht habe.“ Martin Hassler, 22 Foto: Privat

Martin Bonhard, Leiter der Abteilung Sponsoring und Freundeskreis: „Es ist keine elitäre Angelegenheit, wir freuen uns über jedes Mitglied. Unser Ziel ist, dass wir in einigen Jahren auf einem ähnlichen Niveau wie Freundeskreise des Royal Opera House oder der Opéra de Paris sind – was Mitgliederzahlen, Professionalität und Angebote betrifft.“

Die Angebote sind bereits jetzt mehr als nur ein Argument, Mitglied zu werden:

✦ Vorkaufsrechte für Vorstellungen vor offiziellem Verkaufsstart

✦ Kostenloser Eintritt zu Matineen

✦ Einladungen zu Empfängen der Direktion

✦ Treffen mit Stars wie Elīna Garanča, Jonas Kaufmann oder Piotr Beczała

✦ Exklusive Führungen

✦ Probenbesuche und Diskussionsveranstaltungen

Kurz gesagt: Man ist Teil des kulturellen und gesellschaftlichen Geschehens an der Staatsoper.

Geld bleibt im Haus

Und das Wichtigste: Die Mitgliedsbeiträge bleiben ausschließlich und zweckgebunden der Öffnung des Hauses für neues Publikum sowie der Förderung des künstlerischen Nachwuchses vorbehalten. Neben dem Opernstudio und der Opernschule werden auch Aktivitäten der Outreach-Abteilung finanziert. Alle Infos finden Sie auf der Homepage der Staatsoper: staatsoper.at

Zum Spielplan der Wiener Staatsoper!