• Geboren 1977 in Linz
  • Wohnort: Wien
  • Ensemblemitglied im Burgtheater
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Werdegang

Die gebürtige Oberösterreicherin erhielt ihre Schauspielausbildung am Max Reinhardt Seminar in Wien. Noch vor ihrem Abschluss wurde sie ans Wiener Burgtheater engagiert und debütierte dort in Arthur Schnitzlers Stück „Der Reigen“. 2004 stand sie bei den Ruhrfestspielen in Recklinghausen in einer Inszenierung von Frank Castorf auf der Bühne – eine Koproduktion der Berliner Volksbühne. Minichmayr wechselte daraufhin an die Volksbühne und kehrte 2007 ans Burgtheater zurück, wo sie in zahlreichen Rollen zu sehen war. Von 2010 bis 2012 spielte sie bei den Salzburger Festspielen die Buhlschaft, Nicholas Ofczarek den Jedermann.

Von 2011 bis 2016 war Minichmayr Ensemblemitglied am Residenztheater in München, das zu dieser Zeit von Martin Kušej geleitet wurde. Anschließend arbeitete sie freischaffend, bevor sie in der Spielzeit 2019/20 als festes Ensemblemitglied wieder ans Wiener Burgtheater zurückkehrte. Sie arbeitete unter anderem mit Sven-Eric Bechtolf, Andrea Breth, Stephan Kimmig, Stefan Pucher, Luc Bondy, Karin Beier, René Pollesch und Simon Stone.

Birgit Minichmayr Maria Stuart
Rainer Galke, Birgit Minichmayr und Norman Hacker in „Maria Stuart".

Foto: Matthias Horn

Film und Fernsehen

Parallel zur Theaterarbeit stand Birgit Minichmayr für zahlreiche Kino-, Film- und Fernsehprojekte vor der Kamera. Ihr Filmdebüt gab sie in dem biografischen Spielfilm „Abschied. Brechts letzter Sommer“. 2005 spielte sie in Tom Tykwers Film „Das Parfum – Die Geschichte eines Mörders“, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Patrick Süskind, die Mutter der Hauptfigur. Für Furore sorgte auch Maren Ades Spielfilm „Alle anderen“, in dem sie gemeinsam mit Lars Eidinger als ungleiches Liebespaar vor der Kamera stand. Im gleichen Jahr spielte sie die Figur der Frieda in dem vielfach preisgekrönten Drama „Das weiße Band – Eine deutsche Kindergeschichte“ von Michael Haneke. Für ihre Rolle in der Verfilmung von Stefan Zweigs „Schachnovelle“ wurde Birgit Minichmayr im Jahr 2021 für den Deutschen Filmpreis nominiert.

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Anita Vuelsica

Rhythmus ist alles

Mit dem „Raub der Sabinerinnen“ inszeniert Anita Vulesica ein Stück, das eine riesengroße Liebeserklärung an das Theater und der allerschlimmste Albtraum aller Theaterschaffenden zugleich ist. Wie das geht? Mit viel Humor und „R ’n’ B“. Weiterlesen...

Musik

2021 legte Birgit Minichmayr mit „As an Unperfect Actor“ ein Album mit Vertonungen von Shakespeare-Sonetten vor, die gemeinsam mit den Musikern von Quadro Nuevo und Bernd Lhotzky entstanden sind. Von BR-Klassik wurde das Album als Jazzalbum des Monats ausgezeichnet.

Aktuelle Produktionen

In der Spielzeit 2022/23 ist Birgit Minichmayr in diesen Produktionen zu sehen: