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Stefan Bachmann präsentiert die neue Spielzeit 2025/26.

Stefan Bachmann präsentiert die neue Spielzeit 2025/26.
Foto: Tommy Hetzel

BURG: 27 Premieren in vier Spielstätten

Burgtheater

Das Burgtheater feiert 250 Jahre und zeigt in der Jubiläumsspielzeit 27 Premieren in vier Spielstätten.

Denn auch das Kasino wird ab der kommenden Saison wieder bespielt. Man munkelt, dass es dort – nach längerer Durststrecke – wieder eine Bar geben wird. In der Premierenliste finden sich Klassiker wie Shakespeares „Richard III.“ oder Nestroys „Zu ebener Erde und erster Stock“, aber auch zeitgenössische Stücke und Uraufführungen. Der Startschuss für die neue Spielzeit fällt am 4. September, wenn Stefan Bachmann mit „bumm tschak oder der letzte henker“ von Ferdinand Schmalz das Akademietheater eröffnet. Am Tag darauf feiert Dušan David Pařízeks Inszenierung von „Die letzten Tage der Menschheit“ Premiere im Burgtheater. Im Sommer ist die Produktion bereits bei den Salzburger Festspielen zu sehen.

Danach folgen zwei Übernahmen aus Köln, bevor „diese Kuh dann endgültig ausgemolken ist“, wie BURG-Direktor Stefan Bachmann bei der Pressekonferenz zur neuen Spielzeit erklärte. Simon Stone wird nach einer kleinen Pause wieder in Wien inszenieren, außerdem wird es u. a. wieder Produktionen von Lucia Bihler, Barbara Frey und Bastian Kraft geben.

Theaterliebe

„Ich hoffe einfach, dass die Spielzeit 25/26 ein spannungsgeladenes Abbild davon gibt, was wir bislang in Wien erlebt haben, was aus den Gesprächen mit dem Publikum bei uns angekommen ist, was uns bewegt und von dem wir glauben, dass es unbedingt erzählt werden muss“, sagt BURG-Chefdramaturg Thomas Jonigk.

Der Spontaneität, die beim Programmieren der ersten Spielzeit noch stärker im Vordergrund stand, hat sich nun eine analytische Haltung beigemengt, betont er.

„Man beobachtet, was besonders erfolgreich war, will sich aber nicht einfach wiederholen. Wie können wir unsere künstlerische Handschrift weiterhin erkennbar werden lassen und doch immer wieder überraschen?“

Aus der ersten Spielzeit hat er unter anderem mitgenommen, dass die Menschen in Wien das Theater noch mehr lieben, als er sich das anfangs dachte. „Darüber hinaus sind Gespräch und Begegnung zentrale Bedürfnisse der Menschen“, so Jonigk. „Deshalb haben wir uns im Verlauf der Spielzeit 24/25 entschlossen, noch mehr Stückeinführungen und Nachgespräche mit künstlerischen Teams und dem Ensemble anzubieten.“

Hier zu den Spielterminen im Burgtheater!

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