Anne Shirley, ein rothaariges, mit übersprudelnder Fantasie ausgestattetes Waisenmädchen, wird versehentlich zu dem älteren Junggesellen Matthew Cuthbert und seiner ebenfalls unverheirateten Schwester Marilla geschickt, um bei den beiden zu leben. Eigentlich hatten sich Matthew und Marilla einen Jungen gewünscht, um zusätzliche Hilfe bei der Feldarbeit zu haben.

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Kurz sieht es so aus, als ob das temperamentvolle Mädchen Green Gables (benannt nach den grünen Giebeln des Hauses) wieder verlassen müsste, nach und nach dreht sich jedoch der Wind. Anne überzeugt mit ihrer Lebensfreude und ihrer Offenheit nicht nur ihre Zieheltern, sondern auch viele andere Menschen aus ihrem neuen Umfeld. Ein Abenteuer jagt das nächste und Anne und ihre Freund*innen werden dabei immer wieder vor neue Herausforderungen gestellt.

Werkgeschichte

Lucy Maud Montgomery wurde durch einen Zeitungsartikel zum Schreiben ihres Buches inspiriert. In dem Bericht ging es um ein Paar, dem statt eines Waisenjungen versehentlich ein Waisenmädchen geschickt wurde, das sie dennoch bei sich aufnahmen. Ihr Roman erschien 1908. Da „Anne auf Green Gables" das Lieblingsbuch der Schriftstellerin Astrid Lindgren war, lehnt sich Pippi Langstrumpf an die temperamentvolle Anne an.

Aufführungsgeschichte

Im englischsprachigen Raum feierte „Anne of Green Gables" vor allem als Musical große Erfolge. Die erste Aufführung fand 1965 beim Charlottetown Festival in Kanada statt. In London wurde es erstmals 1969 aufgeführt.

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Im Theater der Jugend feierte die Bühnen-Adaption von Direktor Thomas Birkmeir am 14. Dezember 2021 Premiere. In der Inszenierung, die ab 10. Januar 2022 wieder gezeigt wird, ist Victoria Hauer als Anne zu sehen.

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