Sarah Wetzlmayr

Laden...

Keeping up with the Pethesileas

Mirjam Stängls Räume: Diese Bühnen halten sich nie vornehm zurück

Die vielfach ausgezeichnete Bühnenbildnerin Mirjam Stängl erweckt Räume und Dinge zum Leben, sodass man im besten Fall mit ihnen mitfühlen kann. Für „Keeping up with the Penthesileas“ hat sie das Kosmos Theater in eine Wrestling-Arena verwandelt. Popcorn gibt es auch.

Wolfgang Menardi Volkstheater

O du merkwürdige, dunkle Poesie: Wolfgang Menardi über „Heit bin e ned munta wuan“

Sein Wunsch, die Dialektdichtungen der Wiener Gruppe auf die Bühne zu bringen, entsprang einer Kindheitserinnerung, so Wolfgang Menardi. Der Schauspieler, Bühnenbildner und Regisseur inszeniert mit „Heit bin e ned munta wuan“ ein Stück über Wien, den Tod und den Satz „Das Glück ist ein Vogerl". Samouil Stoyanov ist das sensible Kraftzentrum der Inszenierung.

Jenny Schleif

Schneller, als die Polizei erlaubt

In der Ruhe liegt die Kraft? Für das Highspeed-Stück „Die 39 Stufen“ gilt das auf keinen Fall. Welche Herausforderungen sich durch die schnellen Szenenwechsel ergeben, haben uns Bühnenbildnerin Jenny  Schleif und Kostümbildnerin Friederike Wörner erzählt.

Manifestations

Marta Navaridas: „Don't judge it, just do it“

Präsenz, Unmittelbarkeit und Sinnlichkeit prägen die zwischen zeitgenössischem Tanz und Theater angesiedelte Performance „Manifestations" von Marta Navaridas. Dazu kommt eine große Freude daran, mit den Mitteln des Theaterraums zu spielen. Was die Wiener Kanalisation und der Wurstelprater mit dem Stück zu tun haben? Wir haben die Auflösung.

Heldenplatz Burgtheater

Auf die Plätze, fertig, los!

Frank Castorfs Theater ist Hochleistungssport. Auch für einen geübten Bühnen­verausgaber wie Franz Pätzold. Gleichzeitig fühlt es sich so an, wie mit der coolsten Band der Stadt zu spielen, findet Marie-Luise Stockinger. Beide sind demnächst in ­Castorfs Inszenierung des einstigen Skandalstücks „Heldenplatz“ zu sehen.

Samouil Stoyanov

Samouil Stoyanov: Komm, süßer Tod

Als Frau Q. steigt Samouil Stoyanov in „Heit bin e ned munta wuan“ tief in die Wiener Seele hinab. Als Schauspieler möchte er sich nicht von Lobliedern davontragen lassen, sondern unbedingt am Boden bleiben und in sich selbst hineinhören.

Ulrich Rasche

Ulrich Rasche: Ein Lichtblick in düsteren Zeiten

Seine formstrengen Arbeiten haben Ulrich Rasche den Ruf eines Theatermaschinisten eingebracht. Tatsächlich ist der ­deutsche Regisseur jedoch vor allem ein präziser Spracharbeiter, der mit seiner „Iphigenie“ ein Zeichen für Menschlichkeit und Dialog setzen möchte.

Sara Lanner

Alles bricht auf: Sara Lanner über „WEAVING INFRASTRUCTURES“

Was eine Mohntorte mit Infrastruktur zu tun hat und wie das Knacksen weißer Platten zum Soundtrack für eine zwischen Tanz und bildender Kunst oszillierende Performance werden kann? Wir haben mit Sara Lanner über ihre Arbeit „WEAVING INFRASTRUCTURES“ gesprochen.

Alexander Giesche

Alexander Giesche: Zurück in die Zukunft

In „Die Angestellten“, seinem Volkstheater-Debüt, katapultiert Regie-Senkrechtstarter Alexander Giesche sein Publikum in eine sinnliche Parallelwelt, die das Theater am Arthur-Schnitzler-Platz in dieser Form noch nie erlebt hat. Wir haben ihn getroffen.

Saudade Zweig

Saudade Zweig: Zweigstelle Ehrbar Saal

Basierend auf Stefan Zweigs autobiografischer Erzählung „Die Welt von gestern“ beleuchtet der Liedtheaterabend „Saudade Zweig“ das Universum des Ausnahmeautors. Wir haben mit Nils Strunk über den Abend, der demnächst im Ehrbar Saal zu sehen sein wird, gesprochen.

Candide Musiktheater an der Wien

In höchsten Höhen und tiefsten Tiefen

Zum ersten Mal inszeniert Lydia Steier „Candide“ und freut sich darauf, gemeinsam mit den Figuren die Abgründe der Menschheit zu durchwandern. Auch für Nikola Hillebrand ist es ein Debüt. Sie singt die Partie der Cunegonde.