Safira Robens: Eine neue Verbündete für das Burgtheater

Ab 26. September ist Burgtheater-Neuzugang Safira Robens in Simon Stones „Komplizen“ zu sehen. Ein Stück, das ihr immer wieder zeigt, warum sie das Theater so sehr liebt.

Als „gleichzeitige Implosion und Explosion“ beschreibt Safira Robens jenen Moment, in dem sie erfahren hat, dass sie ab dieser Spielzeit festes Ensemblemitglied am Wiener Burgtheater sein wird. Weil sie im vergangenen Jahr in „Schwarzwasser“ und „Das Himmelszelt“ auf der Bühne stand, kennt sie das Theater bereits ein bisschen. „Ich habe mich während dieser Zeit so richtig in das Haus verliebt und war bei jeder Probe wie vom Hocker gerissen. Hier zu spielen ist auch für mich privat eine unglaubliche Be­reicherung“, sagt sie un­verkennbar freudestrahlend.

Sehen und absorbieren

Ab 26. September ist die 27-jährige Schauspielerin in Simon Stones „Komplizen“ zu sehen, einer Inszenierung, in der die beiden Gorki-Stücke „Kinder der Sonne“ und „Feinde“ auf ineinander verwobene Weise in die heutige Zeit transferiert werden. „Die Arbeit an diesem Stück hat mir gezeigt, warum ich das Theater so sehr liebe“, erklärt Robens. „Weil es alles sein kann und alles sein muss. Weil es das Leben fassen, begreifen und zugleich in Frage stellen kann.“ Wenn sie ihre Rolle in dem Stück beschreibt, sie als „sehende und absorbierende Figur, die alles in sich aufnimmt und versucht, ihren Weg zu finden“ charakterisiert, kann man sich gut vorstellen, dass das auch auf sie selbst zutrifft. Dass sie beruflich in diese Richtung gehen möchte, hat sich bei ihr schon im Kindergarten abgezeichnet. Es war, wie sie erzählt, „ein Prozess, bei dem ich immer wieder erkannt habe, dass dieser Weg der richtige für mich ist“.

Foto: Marcella Ruiz-Cruz

Zur Person: Safira Robens

Safira Robens wurde 1994 in Herdecke geboren und studiert am renommierten Max Reinhardt Seminar. 2022 schließt sie ihr Studium ab. Seit dieser Spielzeit gehört die Schauspielerin zum Ensemble des Burgtheaters. Sie stand bereits in „Das Himmelszelt“ und „Schwarzwasser“ auf der Bühne.

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