Zum Inhalt springen

Claudia Sabitzer wuchs in Deutschland und der Schweiz auf. Studierte Schauspiel am Schubert Konservatorium Wien. Es folgten Engagements am Volkstheater Wien und am Schauspielhaus Wien. Von 2000 bis 2005 war sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. 1999 wurde sie mit dem Förderungspreis zur Josef-Kainz-Medaille ausgezeichnet, 2013 als „Beste Schauspielerin“ mit dem Karl-Skraup-Preis, 2017 und 2020 mit dem Dorothea-Neff-Publikumspreis und 2020 mit dem Dorothea-Neff-Preis als „Beste Schauspielerin“. 2020 war sie außerdem für den Nestroy-Preis in der Kategorie „Publikumsliebling“ nominiert. Seit der Spielzeit 05/06 ist Claudia Sabitzer Ensemblemitglied am Volkstheater.

Claudia Sabitzer wuchs in Deutschland und der Schweiz auf. Studierte Schauspiel am Schubert Konservatorium Wien. Es folgten Engagements am Volkstheater Wien und am Schauspielhaus Wien. Von 2000 bis 2005 war sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim.  1999 wurde sie mit dem Förderungspreis zur Josef-Kainz-Medaille ausgezeichnet, 2013 als „Beste Schauspielerin“ mit dem Karl-Skraup-Preis, 2017 und 2020 mit dem Dorothea-Neff-Publikumspreis und 2020 mit dem Dorothea-Neff-Preis als „Beste Schauspielerin“. 2020 war sie außerdem für den Nestroy-Preis in der Kategorie „Publikumsliebling“ nominiert.  Seit der Spielzeit 05/06 ist Claudia Sabitzer Ensemblemitglied am Volkstheater.
Foto: Nikolaus Ostermann

„Wehmut? Klar! Vorfreude? Klar!“ – Claudia Sabitzer im Interview

Volkstheater

Was ist gelungen und welche Momente bleiben für immer mit dem Volkstheater verbunden? Was überwiegt nun – die Wehmut oder doch die Vorfreude? Wir haben dem Ensemble, das in den vergangenen fünf Jahren die Bühne des Theaters am Arthur-Schnitzler-Platz bespielte, ein paar Fragen gestellt.

„Lasst uns ins Gelingen verliebt sein!“, hielt Kay Voges mehrfach fest. Was ist Ihrer Meinung nach in den vergangenen Jahren am Volkstheater besonders gut gelungen?

Es ist herrlich und erfüllt mich mit großer Freude zu sehen, dass es Kay gelungen ist, neues Publikum anzuziehen. Und was meiner Meinung nach auch besonders gut gelungen ist, ist das Coronamanagement, welches Kay gefahren hat. Ich habe mich sicher und ernst genommen gefühlt in dieser für uns allen schweren Zeit. Und das hat Kay großartig hingekriegt.

Welche Inszenierung hat Sie als Spielerin am allermeisten wachsen lassen?

„Heit bin i ned munta wuan“, war für mich eine sehr tolle Arbeit. Großartige Texte der Wiener Gruppe, die ich dadurch ganz anders kennenlernen durfte. Prägend war auch die Arbeit mit Marius Schötz an der Operette „Oh Darling, Darling – Don't be such a Baby“. Es hat mir wieder die Freude am Singen auf der Bühne zurückgebracht.

Worin lag für Sie die Stärke dieses Ensembles?

Die Stärke dieses Ensemble liegt für mich in jedem Einzelnen. Wir ziehen gemeinsam an einem Strang, jeder mit seiner persönlichen Kraft.

Der schönste Applaus?

Der schönste Applaus ist immer dann, wenn meine Kinder in der Vorstellung sitzen und ihre stolzen Gesichter sehe. Da geht mir das Herz auf.

Was überwiegt nun: Wehmut oder Vorfreude?

Wehmut? Klar! Vorfreude? Klar!

Gibt es eine Sache, die Sie dem Volkstheater-Publikum noch sagen möchten?

Liebes Publikum, kommen Sie zuhauf, schauen Sie sich noch alle Vorstellungen an und seien Sie neugierig auf das, was kommt ...

Claudia Sabitzer in „Heit bin e ned munta wuan“.
Foto: Marcel Urlaub
Claudia Sabitzer in „Heit bin e ned munta wuan“.
Sarah Wetzlmayr
Sarah Wetzlmayr
Autor
Mehr zum Thema
  • 4 Fragen an Roman Senkl
    In „Solaris“ wird der Psychologe Kris Kelvin auf einen Planeten geschickt, der Lebewesen...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Ringel, Ringel, Reigen
    Im „Reigen“ drückt Arthur Schnitzler dem Publikum die Lupe in die Hand und lässt es...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Erinnern statt Verdrängen
    Der Roman „Die letzten Tage“ beschäftigt sich mit einem dunklen Kapitel der NS-Zeit rund um...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • Steter Sehnsuchtsort
    Julia Stemberger spielt seit 2008 regelmäßig in Reichenau und wurde in dieser Zeit so etwas wie...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • Entdeckungsreise ins Ich. Schauspielerei bedeutet für Johanna Mahaffy auch, möglichst viele Facetten der eigenen Persönlichkeit kennenzulernen.
    Zwischenwelt
    Es gibt kaum einen Zwischenraum, den Leo Tolstoi in seinem monumentalen Werk „Krieg und...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Glückliche Heimkehr
    Als Harras in Carl Zuckmayers „Des Teufels General“ erlebte Stefan Jürgens nach vielen...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • 20 Jahre in 2 Stunden
    Alle einsteigen, bitte! Am 27. Juni blickt das Ensemble mit der Theaterrevue „Station...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • Theater ohne Auffangnetz
    Stefan Zweigs Novelle „24 Stunden aus dem Leben einer Frau“ ist eine Geschichte über den...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Theater ist ein One-Taker
    Kristina Sprenger über Theater im Sommer, gesellschaftliche Verantwortung und die Unsterblichkeit...
    Von Atha Athanasiadis
1 / 12