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Foto: Karolina Miernik Caroline Baas, Tilman Tuppy, Arthur Klemt und Markus Meyer in „Ode".

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Caroline Baas, Tilman Tuppy, Arthur Klemt und Markus Meyer in „Ode".
Foto: Karolina Miernik

„Ode" von Thomas Melle: Die Bilder zum Stück

Premiere in Bildern

Das Stück „Ode" von Thomas Melle wirft Fragen zur Debatte rund um die Freiheit der Kunst auf. Regisseur András Dömötör inszeniert es im Kasino am Schwarzenbergplatz.

Wie frei ist die Kunst? Was kann, was darf, was muss sie sein? Ist sie „Interesseloses Wohlgefallen" (Kant) oder politisches Vehikel, staatstragend oder subversiv, „Safe space" oder gefährlich? Welchen Stellenwert haben solche Fragen überhaupt, wenn auf den Straßen die „Wehr" immer mächtiger wird?

Thomas Melles („Die Welt im Rücken") Stück lässt unterschiedliche Haltungen aufeinanderprallen, stellt Fragen, liefert aber keine Antworten darauf. Diesen sollte man sich, so Ensemblemitglied Tilman Tuppy, im besten Fall nach dem Stück, in Gesprächen und Diskussionen, annähern. Inhaltlicher Ausgangspunkt ist ein Kunstwerk der fiktiven Akademierektorin und Künstlerin Anne Fratzer, die ihr neueste Werk überraschend den Nationalsozialisten widmet – aus einem scheinbar ganz privaten Grund: Weil die Nazis einst ihren gewalttätigen Alkoholiker-Großvater ermordeten, so die Künstlerin, wurden der Großmutter und ihrer Familie Qualen erspart. So hätten die Täter von einst eine Ode verdient. 

Im Kasino am Schwarzenbergplatz ist das Stück mit Sabina Haupt, Arthur Klemt, Katharina Pichler, Michael Meyer, Caroline Baas und Tilman Tuppy zu sehen. Die Premiere fand am 26. Februar statt.

Zu den Spielterminen von „Ode" im Kasino am Schwarzenbergplatz

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