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Lucia Miorin gilt als spannender neuer Stern am Musical- und Theaterhimmel. Spielte in „Spring Awakening“, in Korngolds „Stummer Serenade“, tourte als Bibi in „Bibi & Tina“ durch Deutschland und ist hier im Nasenkostüm zu sehen. Sie gibt auch Soloabende mit Chansons, Musicalliedern und Selbstkomponiertem. Demnächst in Berlin und Augsburg – bald in Wien.

Lucia Miorin gilt als spannender neuer Stern am Musical- und Theaterhimmel. Spielte in „Spring Awakening“, in Korngolds „Stummer Serenade“, tourte als Bibi in „Bibi & Tina“ durch Deutschland und ist hier im Nasenkostüm zu sehen. Sie gibt auch Soloabende mit Chansons, Musicalliedern und Selbstkomponiertem. Demnächst in Berlin und Augsburg – bald in Wien.
Foto: Christoph Liebentritt

„Mitten im Gesicht“: Lucia Miorin

Theater der Jugend

Kann man sich schön machen? Kann man schön werden? Was muss man tun, um schön zu sein? Im Theater der Jugend läuft gerade „Mitten im Gesicht“ – ein Musical, das all diese Fragen verhandelt. Wir haben die Hauptdarstellerin Lucia Miorin gefragt.

Was ist schön?

Alles, was Seele hat, kann schön sein. Das liegt immer im Auge des Betrachters. Es ist schwierig, es festzumachen. Es gibt viele vermeintliche Vorgaben, was schön sein soll, aber dann schaut auch wieder alles gleich aus. Schön ist, was echt ist.

Kann man sich schön machen lassen?

Man kann es versuchen, ich weiß nicht, ob man es erreicht. Ich glaube, wenn man all diese Operationen macht, dann kann das helfen, wenn ich mit etwas wirklich Probleme habe. Wenn ich nicht innerlich eine Wandlung durchmache, dann werde ich mich immer hässlich finden, egal wie schön ich aussehe.

Wie geht das Schönwerden?

Ich stelle es mir so vor: Der Kern ist immer schön, und rundherum sind Dinge, die wie bei einer Blume erst aufgehen müssen, und wenn man das Moos und die Blätter wegmacht, dann kommt der schöne Kern zum Vorschein. Bei jedem und allen. Aber man muss sich die Arbeit machen, diesen Kern freizulegen. Manchmal ist das mehr, manchmal weniger Arbeit.

Ist Social Media Druck?

Definitiv. Auch unbewusst. Weil man immer mit bearbeiteten Bildern konfrontiert ist und sich denkt, dass man auch so aussehen müsste. Dieses ständige Vergleichen mit anderen macht großen Druck. Mein Tipp: klare Social-Media-Zeiten festlegen und öfter ins Schwimmbad oder in die Sauna gehen, da sieht man dann, wie die Menschen wirklich aussehen. (Lacht.)

Hier zu den Spielterminen von Mitten im Gesicht im Theater der Jugend!

Atha Athanasiadis
Atha Athanasiadis
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