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Schauspielerin, Sängerin, Sexsymbol: Marilyn Monroe.

Schauspielerin, Sängerin, Sexsymbol: Marilyn Monroe.
FOTO: PICTORIAL PRESS LTD / ALAMY STOCK PHOTO / MAURITIUS IMAGES

Kultur in Zahlen: Marilyn Monroe

Kultur in Zahlen

Schauspielerin, Sängerin, Sexsymbol. Am 1. Juni vor hundert Jahren erblickte Norma Jeane Baker in Los Angeles das Licht der Welt. Und schaffte es unter ihrem Künstlernamen mit Filmen wie „Some Like it Hot“ zum globalen Superstar.

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Jahre lebte Norma Jeane, die unehelich zur Welt gekommen war, erst bei Pflegeeltern, dann sieben Monate in einem Waisenhaus, da ihre Mutter psychisch krank war. Sie wurde mehrmals sexuell missbraucht und fand erst mit 12 Jahren Halt bei einer Tante.

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Jahre war sie, als sie von einem Fotografen entdeckt wurde. Sie färbte ihre braunen Haare blond und schaffte es rasch, als Model Fuß zu fassen. Ihren ersten Filmeinsatz hatte sie 1947 als Komparsin in „The Shocking Miss Pilgrim“, ihre erste Hauptrolle 1948 in „Ich tanze in dein Herz“.

1953

zierte sie das Cover des ersten „Playboy“- Magazins. Im selben Jahr feierte sie mit drei Filmen – „Niagara“, „Blondinen bevorzugt“ und „Wie angelt man sich einen Millionär?“ – künstlerisch und kommerziell enorme Erfolge. 1955 folgte „Das verflixte 7. Jahr“. A star was born.

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Golden Globe gewann Marilyn Monroe für „Manche mögen’s heiß“ mit Jack Lemmon und Tony Curtis. Der Film aus dem Jahr 1959 gilt als beste Komödie aller Zeiten, ging bei den Oscars aber weitgehend leer aus.

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In einer Umfrage des American Film Institute wurde sie 1999 auf Platz sechs der größten weiblichen Filmstars gewählt – unmittelbar nach Greta Garbo und vor Elizabeth Taylor.

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Mal war sie verheiratet. Ihre erste Ehe mit James Dougherty schloss sie mit 16. Später heiratete sie Baseballstar Joe DiMaggio und den Dramatiker Arthur Miller. Ihre Ehe mit dem intellektuellen Autor wurde von drei Fehlgeburten überschattet und scheiterte nach fünf Jahren.

1960

wurde der letzte vollendete Film mit ihr abgedreht. „Misfits – Nicht gesellschaftsfähig“ war ihr lang ersehnter Wechsel ins Charakterfach. Darin spielte sie an der Seite von Clark Gable, der kurz danach an einem Herzinfarkt verstarb.

36

Jahre war sie alt, als sie am 19. Mai 1962 anlässlich des 45. Geburtstags von John F. Kennedy ihren letzten Auftritt hatte und im Madison Square Garden ihr berühmtes „Happy Birthday“ sang. Knapp drei Monate später  starb sie an einer Überdosis Barbiturate. Die genauen Umstände ihres Todes sind bis heute ungeklärt.

Erschienen in
Bühne 06/2026

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Klaus Peter Vollmann
Klaus Peter Vollmann
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