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Foto: Marcel Urlaub

Gerti Drassl im Porträt

Porträt

Die in Südtirol geborene Schauspielerin ist NESTROY- und ROMY-Preisträgerin und derzeit im Stück „Die Redaktion" im Volkstheater in den Bezirken zu sehen. Außerdem steht sie regelmäßig für TV- und Filmproduktionen vor der Kamera.

  • Geboren 1978 in Südtirol
  • Wohnort: Wien
  • Arbeitet als freie Schauspielerin für Theater und Film
  • NESTROY- und ROMY-Preisträgerin

Werdegang

In der Nähe von Bozen geboren, absolvierte Gerti Drassl zunächst eine Ausbildung in klassischem Ballett sowie modernem Tanz. Bevor sie sich am Max Reinhardt Seminar bewarb, studierte sie Kunstgeschichte in Wien. Ihr Schauspielstudium schloss sie 2002 ab. Danach spielte sie – unter anderem als Ensemblemitglied – am Theater in der Josefstadt und gastierte an diversen Bühnen, darunter am Stadttheater Bozen, Stadttheater Klagenfurt, Landestheater Niederösterreich sowie am Schauspiel Dortmund. Für ihre Rolle in „Die Wildente“ im Theater in der Josefstadt wurde sie 2003 mit dem NESTROY-Theaterpreis in der Kategorie „Beste Nachwuchsschauspielerin“ ausgezeichnet. Im Jahr 2013 wurde sie in der Kategorie „Beste Schauspielerin“ für ihre Darstellung der Franziska Jägerstätter in „Jägerstätter” erneut für den NESTROY nominiert. Im Volkstheater in den Bezirken steht Drassl derzeit in der Produktion „Die Redaktion“ auf der Bühne, die in Kooperation mit der Rechercheplattform Dossier entstand. Außerdem war sie auch in dieser Spielzeit in Calle Fuhrs Inszenierung „Heldenplätze“ zu sehen, die im Repertoire des Volkstheaters bleibt.

Neben ihrer Theaterarbeit steht Gerti Drassl regelmäßig für TV- und Filmproduktionen vor der Kamera. Ihr Filmdebüt gab sie 2001 in Michael Hanekes Verfilmung von Elfriede Jelineks „Die Klavierspielerin“. Für ihre Rolle der Vally in Michael Kreihsls „Mein Vater, meine Frau und meine Geliebte“ wurde sie 2005 mit dem Undine Award in der Kategorie „Beste jugendliche Schauspielerin in einem Fernsehfilm“ ausgezeichnet. 2006 erhielt sie die ROMY in der Kategorie „Shooting Star“ und 2013 bekam sie für ihre Rollen in den Filmen „Das Wunder von Kärnten“ und „Spuren des Bösen“ den Deutschen Schauspielerpreis in der Kategorie „Beste Schauspielerin Nebenrolle“. Von 2014 bis 2017 war Gerti Drassl in einer der Hauptrollen in der beliebten Serie „Vorstadtweiber“ zu sehen. Zuletzt spielte die in Wien lebende Südtirolerin im dritten Teil der Großproduktion „Der Gejagte – Im Netz der Camorra“ eine schwangere Patin. Die Rolle brachte ihr eine ROMY-Nominierung ein.

Aktuelle Theaterproduktionen

  • Die Redaktion (Regie: Calle Fuhr)
  • Heldenplätze (Regie: Calle Fuhr)
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