Zum Inhalt springen

Roland Koch, Michael Maertens, Nils Strunk, Florian Teichtmeister, Dietmar König, Johannes Zirner

Roland Koch, Michael Maertens, Nils Strunk, Florian Teichtmeister, Dietmar König, Johannes Zirner
Foto: Matthias Horn

Der Sturm im Burgtheater: Die Bilder zur Premiere

Premiere in Bildern

Am vergangenen Samstag feierte Thorleifur Örn Arnarssons Inszenierung von Shakespeares spätem Stück „Der Sturm" bilderreich Premiere im Burgtheater.

William Shakespeares spätes Stück „Der Sturm" lässt sich nur sehr schwer einordnen. Ist es eine Romanze, ein Theatermärchen, eine politische Parabel oder eine philosophische Abhandlung zum Thema Macht? Vermutlich ist es eine Vermengung all dieser Dinge und eine genaue Kategorisierung eigentlich gar nicht so wirklich von Bedeutung. Viel wichtiger sind die Bilder, die Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in seiner Inszenierung des Shakespeare-Stückes am Burgtheater für sich sprechen lässt. Für das Bühnenbild zeichnet die isländische Künstlerin Elín Hansdóttir verantwortlich. Aber auch die Musik von Gabriel Cazes spielt bei der Entwicklung dieser zwischen Mythos und Melancholie oszillierenden Welt eine wesentliche Rolle.

Michael Maertens spielt sowohl Alonso, den König von Neapel, als auch den Hofnarr Trinculo. Dietmar König gibt Sebastian, Alonsos Bruder. Maria Happel ist als Prospero zu sehen, dem Zauberer und rechtmäßigen Herzog von Mailand und Johannes Zirner als dessen Bruder. Nils Strunk spielt Ferdinand, den Sohn Alonsos und Lili Winderlich Miranda, dessen Geliebte und Tochter Prosperos. Roland Koch ist einerseits als Gonzalo, andererseits als Stephano – ein betrunkener Kellermeister –, zu sehen. Florian Teichtmeister schlüpft in die Rolle Calibans und Mavie Hörbiger in jene des Luftgeists Ariel – beide dienen Prospero.


Zu den Spielterminen von „Der Sturm“ im Wiener Burgtheater!

Redaktion
Autor
Mehr zum Thema
  • 4 Fragen an Roman Senkl
    In „Solaris“ wird der Psychologe Kris Kelvin auf einen Planeten geschickt, der Lebewesen...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Ringel, Ringel, Reigen
    Im „Reigen“ drückt Arthur Schnitzler dem Publikum die Lupe in die Hand und lässt es...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Erinnern statt Verdrängen
    Der Roman „Die letzten Tage“ beschäftigt sich mit einem dunklen Kapitel der NS-Zeit rund um...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • Steter Sehnsuchtsort
    Julia Stemberger spielt seit 2008 regelmäßig in Reichenau und wurde in dieser Zeit so etwas wie...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • Entdeckungsreise ins Ich. Schauspielerei bedeutet für Johanna Mahaffy auch, möglichst viele Facetten der eigenen Persönlichkeit kennenzulernen.
    Zwischenwelt
    Es gibt kaum einen Zwischenraum, den Leo Tolstoi in seinem monumentalen Werk „Krieg und...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Glückliche Heimkehr
    Als Harras in Carl Zuckmayers „Des Teufels General“ erlebte Stefan Jürgens nach vielen...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • 20 Jahre in 2 Stunden
    Alle einsteigen, bitte! Am 27. Juni blickt das Ensemble mit der Theaterrevue „Station...
    Von Klaus Peter Vollmann
  • Theater ohne Auffangnetz
    Stefan Zweigs Novelle „24 Stunden aus dem Leben einer Frau“ ist eine Geschichte über den...
    Von Sarah Wetzlmayr
  • Theater ist ein One-Taker
    Kristina Sprenger über Theater im Sommer, gesellschaftliche Verantwortung und die Unsterblichkeit...
    Von Atha Athanasiadis
1 / 12