Wir haben Schriftsteller Marc Elsberg, der mit seinen Science-Thrillern wie „Blackout“ auf den internationalen Bestsellerlisten landete, im Trubel der Leipziger Buchmesse getroffen und ihm vier Fragen gestellt. Das Interview gibt es auch als Video.

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Haben Sie Angst vor dem ersten Satz?

Ihn zu schreiben überhaupt nicht, ich schreibe einfach drauf los.

Wie oft wollen Sie nicht schreiben und was machen Sie dann?

Ich will dauernd nicht schreiben, ich will dauernd etwas anderes machen. Dann mache ich Sport oder schaue mir einen Film an, lese ein Buch oder treffe Freunde. Zur Not sauge ich sogar Staub oder bügle – alles, um nicht schreiben zu müssen.

Haben Sie Angst, dass Ihnen die Ideen ausgehen?

Ich habe eher Angst, meine Ideen zu sortieren und herauszufinden, welche ich denn als nächstes aufschreiben will.

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Welches Buch liegt gerade auf Ihrem Nachttisch?

Es ist ein Sachbuch, das letzten Herbst erschienen ist, auf Englisch: „The History of Art without men. The instant Sunday“ (Anm.: von Katy Hessel). Also eine Kunstgeschichte der Frauen ab dem 15. Jahrhundert. Sehr empfehlenswert, viel zu entdecken.

Zur Person: Marc Elsberg

Der Schriftsteller Marc Elsberg wurde 1967 in Wien geboren und arbeitete zunächst als Strategieberater, Kreativdirektor für Werbung in Wien und Hamburg. Zudem schrieb er als Kolumnist im „Der Standard“ . Bekannt durch seinen Besteller-Roman „Blackout“, landet Elsberg bis heute mit seinen Science-Thrillern („Zero“, „Helix“, „Der Fall des Präsidenten“) einen Erfolg nach dem anderen. Sein letzter Klimathriller „°C – Celsius“ erschien im März 2023.