Der Wald von Alexander Ostrowskij

Was passiert, wenn zwei russische Provinzschauspieler auf die Mitglieder einer reichen, hedonistischen Gesellschaft treffen? Alexander Ostrowskij beschreibt es in seiner Komödie „Der Wald“.

Inhalt

Axinja wohnt bei der Witwe Raissa Pawlowna Gurmyschskaja, einer reichen Verwandten. Sie soll den mittellosen Bulanow heiraten, an dem Axinja aber keinerlei Interesse hat. Im Wald ihrer Tante trifft sich Axinja heimlich mit Pjotr, dem Sohn Wosmibratows. Die beiden wirken sehr vertraut miteinander. An einer anderen Stelle im Wald treffen zwei Provinschauspiler aufeinander, es stellt sich heraus, dass einer der beiden der lange verschollene Neffe von Gurmyschskaja ist, bei der dieser dann auch auftaucht.

Piotr und Axinja versuchen indes weiterhin einen Weg zu finden, der es ihnen erlaubt, zu heiraten. Sie bittet Gennadius, den verschollenen Neffen um Hilfe, doch dieser gesteht ihr, dass er eigentlich nur ein armer Schauspieler ist. In der Zwischenzeit finden die reiche Gurmyschskaja und der junge Bulanow zueinander. Auch Axinja und Piotr gelingt es mit Gennadius Hilfe ihre Träume wahr werden zu lassen. Bevor er zum nächsten Theater tingelt, hält Gennadius noch eine eindrucksvolle Rede.

Aufführungsgeschichte

Alexander Nikolaevič Ostrowskij wurde am 12. April 1823 in Moskau als Sohn eines Gerichtsbeamten geboren. Mit seinem umfangreichen Gesamtwerk von 47 Stücken gilt Alexander N. Ostrowski als Begründer des nationalen russischen Theaters und zählt zu den bedeutendsten und bühnenwirksamsten Dramatikern der russischen Literatur. Seine Komödie „Der Wald“ wurde 1871 in St. Petersburg uraufgeführt.

Zu den Spielterminen von „Der Wald“ im Theater in der Josefstadt

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