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Nadja Bernhard ist in Kanada geboren, in der Steiermark aufgewachsen. Studierte in Wien und Rom. War ORF-Korrespondentin in Rom und Washington, berichtete aus Libyen und Tahiti, moderierte den „Kultur-Montag“ und seit 2012 die „ZiB 1“.

Nadja Bernhard ist in Kanada geboren, in der Steiermark aufgewachsen. Studierte in Wien und Rom. War ORF-Korrespondentin in Rom und Washington, berichtete aus Libyen und Tahiti, moderierte den „Kultur-Montag“ und seit 2012 die „ZiB 1“.
Foto: ORF/Hans Leitner

Liebe Nadja Bernhard: Eine Frage, die Ihnen zum Hals raushängt?

Nestroy-Theaterpreis

Nadja Bernhard sagt in der „ZiB 1“ dem Land, ob es sich lohnt, am nächsten Tag noch aufzustehen. Sie hat früher den „Kultur-Montag“ moderiert und in diesem Jahr die NESTROY-Gala. Wir hatten 21 Fragen.

Mit welchen Worten bricht man ein Interview höflich ab?

Der Hund muss raus.

Was ist Ihre Utopie, was das Zusammenleben der Menschen betrifft?

Dass soziale Medien uns nicht in den Wahnsinn treiben.

Während einer Live-Sendung: Schon mal ein Kleid durchgeschwitzt?

Ein dünnes Rinnsal über den Rücken hinab, es hat nur leicht gekitzelt.

Ist jeder Mensch interviewbar?

Jede Geschichte ist erzählenswert.

Woran erkennen die Zuseher*innen, dass Sie nervös sind?

An der höheren Tonlage meiner Stimme.

Haben Sie einen Brillentick?

Man muss dem Älterwerden mit Humor begegnen. Also: ja!

Ist es egal, ob in Österreich ein Mann oder eine Frau regiert?

Diese Frage haben gerade die USA für uns beantwortet.

Welcher Trick hilft, damit man auf der Straße nicht erkannt wird?

Ein Einkaufssackerl, nicht zwingend in der Hand.

Was wissen Sie, was ganz Österreich noch nicht weiß?

Eine ganze Menge. Aber ab halb acht sind wir wieder auf gleich.

Welches Theaterstück muss jeder gesehen haben?

In der laufenden Saison ganz klar: „Die Schachnovelle“ mit Nils Strunk.

Was glauben Sie: Wird Theater das Medium Fernsehen überleben?

Hat es bereits.

Welche Farben hatten FS1 und FS2?

War das damals nicht alles schwarz-weiß?

Beschreiben Sie mir mal das Wunder Theater.

Das kollektive Erlebnis.

Wofür sind Tränen gut?

Für die innere Reinigung.

Warum ist es schwieriger, eine prominente Frau zu sein, als ein prominenter Mann?

Weil man in Interview mitunter nach Brillenticks gefragt wird.

Ist Kanadisch das bessere Deutsch?

Gewiss, denn auf Deutsch verstehe ich die Frage gar nicht.

Grundsätzlich: Sind Ihnen Menschen sympathisch?

Ich fühle mich innerhalb der Gattung ganz wohl ...

Mit welchem anderen ORF-Star werden Sie gerne verwechselt?

Mit Tarek Leitner, wir sitzen offenbar zu oft nebeneinander.

Eine Frage, die Ihnen zum Hals heraushängt.

Heute keine Nachrichten?

Kann man Höflichkeit erlernen?

Immer wieder aufs Neue.

Welcher Fehler passiert Ihnen immer wieder?

Unmögliche Fragen zu beantworten.

Atha Athanasiadis
Atha Athanasiadis
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