Werbung
„Wenn man sucht, findet man immer was“, erklärt der Feldwebel dem siebzehnjährigen Fabian in Marieluise Fleißers 1928/29 verfasstem Stück „Pioniere in Ingolstadt“. Der in Belgien geborene und international gefeierte Theater- und Opernregisseur Ivo van Hove musste sich gar nicht erst auf die Suche begeben, um ein Stück zu finden, das er gerne im Burgtheater und bei den Salzburger Festspielen inszenieren würde. Als ihn Martin Kušej vor etwas mehr als zwei Jahren wegen einer Inszenierung fragte, meldete sich sofort Marieluise Fleißer aus seinem Gedächtnis. Laut und deutlich – und in der für „die Fleißer“ typischen Sprache zwischen bairischem Dialekt und Künstlichkeit. Weil es zu den großen Anliegen des Hauses gehört, aus dem Dramenkanon gedrängte Autorinnen wie Maria Lazar, Anna Gmeyner und nun auch Marieluise Fleißer wieder auf die Bühne zu bringen, zeigte man sich im Burgtheater über diesen Vorschlag mehr als erfreut.
Werbung