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Das ist kein Nachruf. Auch wenn wir wissen, dass nichts so sehr geliebt wird wie „a scheene Leich“. Herbert Föttinger aber verschwindet nicht. Seit 2006 ist er Direktor der Josefstadt und damit ist jetzt Schluss. Davor aber spielt er noch eine letzte Premiere. Turrinis „Was für ein schönes Ende“. Ein Stück über den großen Lorenzo Da Ponte (siehe Peter Turrinis Monolog). Und Föttinger? Der wird den Herbst und Teile des Winters in die Wüste schauen, nachdenken und zur Ruhe kommen. Letzteres ist zwar kaum vorstellbar, aber ... Dann, im Frühjahr, inszeniert Föttinger am Gärtnerplatztheater. Und dann? Er weiß es nicht. Gerade eben gleitet die Geschichte dorthin ab, wo sie nicht sein sollte: hin zu einem Nachruf. Also, alles auf Anfang. Wir sitzen in Föttingers Büro. Draußen scheint die Sonne. Wir reden über Uraufführungen und wie wichtig sie sind und über die Förderung junger Autor*innen.
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