Der Zarewitsch
Operette von Franz Lehár (Komponist)
Bild bereitgestellt von Volksoper Wien
Der junge Thronfolger Aljoscha ist zutiefst unglücklich und einsam. Einerseits hat er sich in seinen Palast zurückgezogen, andererseits sehnt er sich nach nichts mehr als nach einem Menschen, der ihn wirklich versteht.Schließlich begegnet er diesem „Engel“, der seinen Panzer durchbricht. Doch kann die Liebe in einer von Zwängen bestimmten Welt bestehen? 1927 feiert Der Zarewitsch Uraufführung in Berlin. In seinem Spätwerk nähert sich Lehár mehr und mehr der Oper an, auch der Zarewitsch hat wenig von den Tanz- und Jazz-Operetten der Zeit, ist durchdrungen von Melancholie. Dass dennoch auch der Humor nicht zu kurz kommt, dafür sorgt das komische Duo Iwan und Mascha, das in der Operette seine ganz eigene, turbulente Liebesgeschichte erlebt …Der niederländische Regisseur und Künstler Steef de Jong verlegt die ursprünglich in Russland spielende Geschichte in eine universelle Märchenwelt und konzentriert sich ganz auf die langsam erblühende Liebesgeschichte. Durch wunderschöne und fantasievolle Zeichnungen und Animationen, live gefilmt und projiziert, sowie Kulissen aus Pappe entsteht ein ästhetischer Kosmos aus Operette, Zeichenkunst und Animationsfilm, der perfekt zu Lehárs Musik passt und mit nur vier Sängerinnen und Sängern, dem Orchester und dem Chor der Volksoper zum Leben erweckt wird. Ouvertüre vor der VorstellungBei der Vorstellung am 6. Mai 2026 gibt es um 19:15 Uhr eine kostenlose Werkeinführung für die Besucher:innen der Vorstellung durch Dramaturg Jürgen Bauer.
Künstlerisches Team
Komponist
Franz Lehár
Regie, Bearbeitung, Bühne und Kostüme
Steef de Jong
Licht
Alex Brok
Choreographie
Wei Ken Liao
Dramaturgie
Jürgen Bauer
Choreinstudierung
Holger Kristen