Wiener Staatsoper

Wozzeck

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Digitales Programmheft
Um seine Freundin Marie und ihren kleinen Buben ausreichend finanziell unterstützen zu können, geht Wozzeck mehreren unterschiedlichen Nebenverdiensten nach: So rasiert er zum Beispiel regelmäßig den Hauptmann, schneidet Stöcke oder stellt sich dem Doktor für fragwürdige medizinische Experimente – wie eine Bohnen- und Schöpsenfleischdiät – zur Verfügung. Ruhelos und von peinigenden Wahnvorstellungen getrieben, hetzt er von einer Tätigkeit zur nächsten, ständig dem Spott und den Sadismen des Hauptmanns und Doktors ausgesetzt. Einzigen Halt bietet ihm das Verhältnis zu Marie. Doch diese fühlt sich vom attraktiven Tambourmajor angezogen, mit dem sie schließlich eine sexuelle Beziehung eingeht.
Da Wozzeck bei ihr zwei neue Ohrringe entdeckt, schöpft er einen ers- ten Verdacht. Aber auch eindeutige boshafte Anspielungen des Doktors und Hauptmanns machen ihm klar, dass er von Marie betrogen wurde. Von ihm zur Rede gestellt, weist Marie Wozzeck brüsk zurück. Als er sie auch noch in der Öffentlichkeit mit dem Tambourmajor tanzen sieht und dieser ihm gegenüber wenig später sogar von ihren körperlichen Vorzügen schwärmt, beschließt Wozzeck, Marie zu ermorden. Beim nächsten Zusammentreffen mit Marie, draußen in der Natur, setzt er sein Vorhaben um und tötet Marie mit einem Messer.
Nachdem Margret und andere kurz darauf an Wozzeck Blut entdecken, kehrt dieser an den Tatort zurück, um das weggeworfene Messer noch besser zu verstecken, dabei taucht er immer tiefer ins Wasser ein und ertrinkt.
Der von anderen Kindern gehänselte Bub Mariens bleibt als Vollwaise zurück: noch zu klein, um das Geschehene verstehen zu können.

Künstlerisches Team

Musikalische Leitung
Philippe Jordan
Inszenierung
Simon Stone
Bühne
Bob Cousins
Kostüme
Fauve Ryckebusch
Licht
James Farncombe

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