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Er sei „noch ganz fritschig“, sagt Sebastian Wendelin und lehnt sich dabei lachend nach vorn. Wir sitzen im Gastgarten des Café Sperl, und der Neologismus, den der Schauspieler gerade aus seinem (nicht vorhandenen) Hut gezaubert hat, ist eine Ableitung des Namens jenes Regisseurs, mit dem der Schauspieler in den vergangenen Wochen sehr viel Zeit verbracht hat: Herbert Fritsch. In dessen Inszenierung der Raimund-Posse „Die gefesselte Phantasie“ ist der im Weinviertel aufgewachsene Schauspieler als Harfenist Nachtigall zu sehen – wobei im Falle Sebastian Wendelins „erleben“ der deutlich passendere Infinitiv wäre.
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