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Es ist sind scheinbar banale Fragen, die den König in Kiki Miru Miroslava Svolikovas Kurzstück „Staatsfragmente (Ein Königsmärchen)“ umtreiben: Wenn er sich dem Volk schon bald zeigen möchte, sollte er das mit Verkleidung oder lieber ohne tun? Als Gleicher oder doch als Ungleicher? Was hat die Bekleidung eines mächtigen Amtes überhaupt mit Verkleidung zu tun? Welche Nackabatzis sind viele Herrscher*innen tatsächlich, wenn es abseits der Symbolpolitik um Führungsqualitäten geht? Rund um diese Fragestellungen entspinnt sich ein poetischer Diskurs über die Mechanismen von Macht und Repräsentation wie auch über Loyalität und Verrat.
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