In „Orpheus in der Unterwelt“ konnte auch Hedwig Ritter das in ihr schlummernde Clown-Potenzial entfalten.

Ganz oder gar nicht: Hedwig Ritter in „Orpheus in der Unterwelt“

Sarah Wetzlmayr, 27.02.2023

Die Spymonkey-Inszenierung von „Orpheus in der Unterwelt“ in der Wiener Volksoper ist nicht nur für die Figur der Eurydike ein Befreiungsschlag. Auch Sopranistin Hedwig Ritter fand durch die Arbeit zu einem neuen Freiheitsgefühl.

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Das Interview mit Sopranistin Hedwig Ritter findet im ehemaligen Büro von Robert Meyer statt. Auf Wunsch von Lotte de Beer wurde es in ein Besprechungszimmer umfunktioniert. Das passt gut zum neuen Geist des Volksoper, der Anfang der Saison 2022/23 mit der gebürtigen Niederländerin das Opernhaus eingezogen ist. Wobei das Wort Geist in diesem Zusammenhang möglicherweise ein wenig irreführend ist, denn die Volksoper ist alles andere als ein Geisterhaus. Ganz im Gegenteil – das in der Währinger Straße beheimatete Opernhaus ist ein Ort, der vor Lebendigkeit nur so strotzt. Eine Inszenierung, die auf besondere Weise Zeugnis davon ablegt, ist „Orpheus in der Unterwelt“.

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