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William Shakespeares spätes Stück „Der Sturm" lässt sich nur sehr schwer einordnen. Ist es eine Romanze, ein Theatermärchen, eine politische Parabel oder eine philosophische Abhandlung zum Thema Macht? Vermutlich ist es eine Vermengung all dieser Dinge und eine genaue Kategorisierung eigentlich gar nicht so wirklich von Bedeutung. Viel wichtiger sind die Bilder, die Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson in seiner Inszenierung des Shakespeare-Stückes am Burgtheater für sich sprechen lässt. Für das Bühnenbild zeichnet die isländische Künstlerin Elín Hansdóttir verantwortlich. Aber auch die Musik von Gabriel Cazes spielt bei der Entwicklung dieser zwischen Mythos und Melancholie oszillierenden Welt eine wesentliche Rolle.
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