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Dort, wo sich getreu der Redewendung eigentlich Fuchs und Hase gute Nacht sagen sollten, wünschen sich im Stück „Nur ein Tag“ ein gut durchtrainierter Fuchs und ein zerzaustes Wildschwein einen guten Morgen. Der Tag des ungleichen Paares scheint seinen gewohnten Lauf zu nehmen, bis plötzlich eine kleine Fliege in ihr Leben platzt. Dass es sich dabei um eine Eintagsfliege handelt, kommt nicht von ungefähr. Denn in Martin Baltscheits Theaterstück dreht sich alles um die Frage, ob nicht in einem einzigen Tag auch ein ganzes Leben stecken kann. Und was sich verändert, wenn einem als junge, lebensbejahende Eintagsfliege unverhofft bewusst wird, was hinter dem lateinischen Sprichwort „Nomen est omen“ eigentlich steckt.
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