Rasant und knallbunt: Staatsoper spielt „Der Barbier für Kinder“

Nicht nur für junge Opernbesucher:innen amüsant: Alexander Krampes kindgerechte Adaption von Gioachino Rossinis „Der Barbier von Sevilla" feierte an der Wiener Staatsoper Premiere.

von Redaktion, 25. Mai 2021

Rasant und knallbunt: Staatsoper spielt „Der Barbier für Kinder“
Michael Arivony ist auf der Bühne der Wiener Staatsoper in „Der Barbier für Kinder" als Figaro zu erleben. Foto: Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Am Pfingstmontag feierte Gioachino Rossinis Meisterwerk „Il barbiere di Siviglia“ in einer Fassung für junges Publikum Premiere. Der Barbier für Kinder ist mit fast einem halben Jahr – Covid-19-bedingter – Verspätung an der Wiener Staatsoper zu sehen. Gesungen wird auf Deutsch. Die amüsante und rasante Inszenierung sorgte nicht nur bei Kindern für Begeisterung und gute Unterhaltung.

Farbenfrohe Inszenierung des Barbier

Alexander Krampe hat aus dem beliebten Opernhit eine rund einstündige Fassung geschaffen, die nun in einer rasant-farbenfrohen Inszenierung von Grischa Asagaroff erstmals an der Wiener Staatsoper aufgeführt wird. Gespielt wird im Großen Haus. Trotz der verkürzten Spieldauer sind alle musikalischen Hits erhalten.

Als quirliger und unterhaltsamer Spielleiter führt Diener Ambrogio durch die Vorstellung. Dieser wird vom renommierten Schauspieler Andy Hallwaxx dargestellt, der mit der Produktion sein Debüt auf der Staatsopernbühne gibt. Was er von den Kindern im Publikum gelernt hat? „Dass man dranbleiben muss und die Fantasie nicht verlieren darf. Max Reinhardts Spruch, dass das Theater der seligste Schlupfwinkel für diejenigen ist, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt haben, um bis an ihr Lebensende weiterzuspielen, ist nach wie vor gültig.“

Mitglieder des Opernstudios auf der Bühne

In den Gesangspartien sind Mitglieder des neu gegründeten Opernstudios der Wiener Staatsoper sowie Ensemblemitglieder des Hauses zu erleben. In der Premierenvorstellung singen Hiroshi Amako den Graf Almaviva, Patricia Nolz die Rosina, Michael Arivony den Figaro, Wolfgang Bankl den Dr. Bartolo, Ilja Kazakov den Don Basilio, Ileana Tonca die Berta und Hans Peter Kammerer den Wachmann. Es musiziert das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Markus Henn.

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