VT//Volkstheater

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„Die Gefahr weiß sehr wohl, dass Caesar gefährlicher ist als sie.“ (Julius Cäsar)

Wie äußert sich Macht in der Politik? Gibt es eine allgemeine Logik der Macht? Durch welche Mechanismen wirkt die Macht? Welche metaphysischen Vorstellungen liegen dem Begriff zugrunde? Inwiefern ist eine Ethik der Macht denkbar? Und was ist denn eigentlich mit dem Willen zur Macht? Und was macht die Angst?

„Was empört uns kollektiv, was ist die kollektive Wut oder Angst – und wie können wir daraus als Theater eine positive, kreative Kraft entwickeln? Wie finden wir in dem individuellen Schmerz eine kollektive Kraft? Durch den gemeinsamen Humor? Durch die Trauer? Oder, in die andere Richtung gedacht: Was ist es, worüber wir nicht wagen zu reden, und was sollte man offenlegen?“ (Luk Perceval)

Regisseur [b]Luk Perceval [/b]unternimmt 25 Jahre nach seinen spektakulären SCHLACHTEN!, einem „Shakespearewahnsinn“ (Die Zeit), ein Update rund um die sogenannten Römischen Tragödien des Autors, dessen Blick auf Historie und Mythen, vom Dolch in Caesars Rücken, Folterungen, Giftanschlägen, Suiziden bis zur gnadenlosen Verachtung durch das Volk.

Die Inszenierung entsteht in einem zweiteiligen Prozess über zwei Spielzeiten hinweg mit der Aufführung einer Essenz, einem Blick über all diese Tragödien in der ersten und einem dann daraus entstehenden neuen Stück ein Jahr später. Dabei öffnet das Team den Prozess der Proben von Anfang an in umfangreicher Weise für Sie, das Publikum. Über Accounts der sozialen Netzwerke, über einen Blog und einen speziellen Twitch-Kanal können Sie regelmäßig dabei sein, wie der Theaterabend Woche für Woche entsteht, können sich mit uns austauschen oder auch nur aus der Ferne zuschauen. Wir hoffen auf Ihre Neugier!

Künstlerisches Team

Regie
Luk Perceval
Dramaturgie
Ulf Frötzschner