Theater in der Josefstadt

Medea

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Schuld und Fluch bringt Medea der Liebe wegen über sich und das Goldene Vlies. Jason scheint es wert zu sein, doch erweist sich die leidenschaftlich begonnene Beziehung als nicht alltagstauglich. Zudem entpuppt sich die Zuflucht im fremden Land als trügerisches Idyll: Die Integration wird Medea schlichtweg verwehrt, als Mensch wird sie nicht anerkannt, sie ist und bleibt das Fremde, dem keine Chance auf Anerkennung zuteil wird.

Die große Tragödie des Lebens ist es, die Grillparzer mit dem Schicksal Medeas schildert. Das Schicksal einer Frau, die vor den Scherben ihrer Existenz steht, deren Verzweiflung sich in einen tödlichen Vernichtungswahn wandelt, unumkehrbar, unverzeihlich, unabwendbar. „Ein Schicksal, dem zu begegnen wir nicht Jahrtausende zurückzugreifen, nicht nach Griechenland uns zu v ersetzen brauchen“, wie Grillparzer es beschreibt.

SchauspielerInnen

Wolfgang Hübsch
Katharina Klar
Joseph Lorenz
Sandra Cervik
Johannes Seilern
Moritz Hammer/Tommy Neumayer/Johnny Waldeck/Bruno Schiel/Michael Nes

Künstlerisches Team

Regie
Elmar Goerden
Bühnenbild
Silvia Merlo
Kostüme
Lydia Kirchleitner
Dramaturgie
Matthias Asboth
Licht
Manfred Grohs
Autor
Franz Grillparzer

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