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Was befindet sich zwischen Krieg und Frieden? Das kleine Wörtchen „und“ könnte man jetzt sagen, wenn man die Frage mit einer gewissen Nüchternheit beantworten und sich lieber nicht zu tief in diesen Zwischenraum hineinbegeben möchte. Geht es nach Leo Tolstoi steckt darin jedoch sehr viel mehr. Mit seinem Werk „Krieg und Frieden“ hat der 1828 geborene russische Schriftsteller ein genaues Bild der Gesellschaft des zaristischen Russlands zu Beginn des 19. Jahrhunderts geschaffen, das wie kaum ein anderes genau diese Zwischenwelt ausleuchtet und beschreibt. Die Fragen, die dabei aufgeworfen werden, haben keinesfalls an Gültigkeit verloren, sagt Regisseur und Schauspieler Philipp Hauß, der den Prosakoloss in einer Dramatisierung von Nicolaus Hagg im Südbahnhotel Semmering auf die Bühne bringt. Ganz im Gegenteil.
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