Das Stück beschäftigt sich mit Klassismus und Klassenwandel wie auch mit der Frage, was äußerliche Marker wie Kleidungsstücke damit zu tun haben. Außerdem: Wie hängt der Wunsch nach Abgrenzung auch mit Blicken und Verurteilungen von außen zusammen?

Zwischen den Welten

Sarah Wetzlmayr, 05.02.2026

Wie lange dauert es, bis man sich nach einem Klassenwandel nicht mehr als Klassenclown, sondern vielleicht sogar als Klassensprecher*in fühlt? In „Klassenputtel“ beschäftigen sich Saliha Shagasi und ihr Ensemble mit sozialem Auf- und Abstieg.

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Die Rahmenhandlung von „Klassenputtel" ist schnell erklärt: Es geht um Klassismus und Klassenwandel. Innerhalb dieses Rahmens passiert jedoch unglaublich viel – es kommt zu Streitgesprächen zwischen den Generationen, zu Momenten der Scham und der Entfremdung wie auch zu Augenblicken, in denen sich der Humor als der beste und einzige Ausweg aus einer Situation entpuppt. Warum die Sache mit dem Rahmen auch wortwörtlich zu verstehen ist, sehen wir bei einer Probe zu „Klassenputtel“. Das aus acht Spieler*innen bestehende Community-Ensemble spricht durch unterschiedlich große Bilderrahmen hindurch, trägt sie durch den Raum und legt sie in bestimmten Momenten auch wieder ab.

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