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Ob als inszenatorisches Mittel, als einzelner Handlungsstrang oder als übergeordnetes Thema, zwischen dem Theater und dem Boxsport scheint es eine besondere Anziehungskraft zu geben. Ohne Box-Metaphern hier allzu sehr überstrapazieren zu wollen: Es passt wie die Faust aufs Auge. Einen Sieg nach Punkten (dann ist wirklich Schluss mit den Metaphern, versprochen!) feierte zum Beispiel die Uraufführung des Stückes „Der Boxer“ von Felix Mitterer 2015 im Theater in der Josefstadt. Auf Tatsachen basierend zeichnet das Stück die Lebens- und Leidensgeschichte des Boxers Johann „Rukeli“ Trollmann nach, der 1944 im KZ ermordet wurde. Ernst Dörr (Kickboxweltmeister von 1989) zeichnete damals für die Boxchoreografie und das Coaching von Gregor Bloéb und Raphael von Bargen, der Rukelis Kontrahenten Reinhard Wolf spielte, verantwortlich.
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