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Das versuche er selbst immer wieder herauszufinden, beantwortet Nils Arztmann sichtlich amüsiert die Frage, wer er eigentlich sei. „Und es ist jedes Mal schön, keine konkrete Antwort darauf zu finden.“ Fakt ist, dass der 26-jährige Schauspieler kaum jemanden kalt lässt. Weder als Kostja in „Die Möwe“ noch als Hugo in „Die schmutzigen Hände“ – und schon gar nicht in der Doppelrolle des behüteten Jungschauspielers Adam und des Strichjungen Leo in Matthew López’ siebenstündigem Homosexuellen-Generationen-Drama „Das Vermächtnis“. Die Szene, in der Adam Leo, Nils Arztmann also sich selbst, umarmt, zählt zum Berührendsten, was man seit Langem auf einer Bühne gesehen hat.
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