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Es ist halb zwölf am letzten Märztag dieses Jahres, der April, dieser alte Anarcho-Monat, macht sich jedoch bereits durch seine Unentschlossenheit in Sachen Wetter bemerkbar. Deshalb – und auch weil man hier mit Zeit ähnlich anarchistisch umgeht wie der April mit Sonne, Wind und Regen – machen die Fahrgeschäfte im Böhmischen Prater erst nach und nach auf. Die Zeit läuft hier nicht (und schon gar nicht davon), sie flaniert. Und das tut an diesem kühlen Freitagvormittag auch das Ensemble der Burgtheater-Produktion „Die Zauberflöte“ – und ist dabei auf der Suche nach geeigneten Foto-Locations.
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