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Es ist Freitagfrüh, Lotte de Beer sitzt entspannt in einer der Probebühnen der Volksoper. Durch eine große Glasfront schaut man in gerade richtiger Höhe über den Gürtel – und zwar so, dass man die Blechkolonnen der Autos nicht sieht, dafür aber die architektonische Schönheit der Gürtelbögen. Die Aufregung in den Volksopern-Fan-Zirkeln der Stadt ist groß. Was war geschehen? Ein paar misanthrope Kulturfeuilletonisten hatten Gerüchte zu Wahrheiten verdichtet und so bei Volksopern-Fans für gehörige Verunsicherung und Angst um „ihr“ Haus gesorgt. Was also plant Lotte de Beer wirklich? Untergang? Auferstehung? Oder ganz etwas anderes? Weil Reden die Menschen zusammenbringt, haben wir zwei Volksopern-Fans und BÜHNE-Leserinnen – Sylvia Archmann und Christine Piswanger-Richter – gebeten, einen Fragenkatalog zusammenzustellen, der Klarheit bringen und so für mehr Verständnis sorgen soll.
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