Eine spannende Inszenierung von Richard Wagners Tristan und Isolde gelang in der Spielzeit 2020/2021 dem Theater an der Wien. In der Wiener Kammeroper war unter der Regie von Günther Groissböck eine komprimierten Fassung mit Kristiane Kaiser und Norbert Ernst zu erleben.

Wagner hautnah: Das „Tristan Experiment" an der Kammeroper

Julia Schilly, 26.05.2021

Richard Wagners „Tristan und Isolde" im intimen Ambiente der Kammeroper statt auf einer großen Bühne einer Staatsoper: Der musikalische Leiter Hartmut Keil erzählt, wie das musikalisch funktioniert und was den Reiz für das Publikum ausmachen wird.

Werbung

Kaum eine Produktion macht in dieser Saison Opernfans so neugierig: In der Wiener Kammeroper des Theater an der Wien feiert das „Tristan-Projekt" unter der Regie von Opernstar Günther Groissböck Premiere. Es ist eine gekürzte Fassung von Richard Wagners „Tristan und Isolde". Die Spieldauer wurde um fast die Hälfte reduziert: Der erste und zweite Akt dauern circa 95 Minuten und der zweite Akt dann noch einmal eine gute Stunde. Der musikalische Leiter Hartmut Keil erklärt der BÜHNE im Interview, wie Logik, Dramaturgie und Klangfarbe dennoch erhalten bleiben – und warum sich diese Fassung gut für „Wagner-Anfänger:innen" eignet.

Weiterlesen

Werbung