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Madame Nielsen ist schon da“, heißt es an der Pforte des Volkstheaters. Eigentlich ein einfacher, alles andere als irreführender Satz. Es sei denn, man trifft sich mit einer Künstlerin, deren zentrales Lebens- und Schaffensprinzip die Verwandlung ist. Das bedeutet nämlich: Istzustände versucht Madame Nielsen tunlichst zu vermeiden. Den auf Instagram und Co häufig proklamierten Wunsch, eines Tages bei sich selbst anzukommen, kann sie nicht nachvollziehen. „Alles kann und muss sich verwandeln, um lebendig zu bleiben. Deshalb bin ich immer auch die, die ich noch nicht bin“, wird die in Dänemark geborene Autorin und Performerin etwas später im Interview sagen.
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