David Bösch gilt als einer der führenden Regisseure für Sprechtheater und Oper seiner Generation.

Vertuscht, verleumdet, vernichtet

Klaus Peter Vollmann, 13.09.2022

In Henrik Ibsens brandaktuellem Klassiker „Ein Volksfeind“ wird der Aufdecker zum Verräter dämonisiert. Regisseur David Bösch inszeniert das gesellschaftskritische Drama als Auftakt seiner politischen Ibsen-Trilogie.

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„Die Hoffnung stirbt zuletzt“, antwortet David Bösch, umgeben von Requisiten, die eine Baustelle zeigen, auf der Probebühne der Josefstadt im Stadtteil Aspern. Er hat eine nächtliche Zugfahrt von Berlin über Bratislava nach Wien hinter sich, die weder seiner Konzentrationsfähigkeit noch seiner freundlichen Zugewandtheit Schaden zufügen konnte. Erstaunlich.

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