Mavie Hörbiger vor der Linse von Christoph Liebentritt.

Unter Tieren

Sarah Wetzlmayr, 28.05.2026

Selbst die Spatzen pfeifen es schon von den Dächern: Die Welt geht vor die Hunde und der freie Markt wird es nicht mehr richten. In Elfriede Jelineks „Unter Tieren“ wird deutlich, dass der Kapitalismus ein ziemlich dickes Fell hat. Nicolas Stemann inszeniert, Mavie Hörbiger gehört zum siebenköpfigen Ensemble.

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Beim Versuch, den modernen Finanzkapitalismus zu verstehen, kann man sich eigentlich nur zum Affen machen. Selbst als noch so alter Hase in Sachen Geldanlage und Investmentbanking wird man irgendwann einsehen müssen, dass die Wege des lieben Geldes nicht nur unergründlich, sondern auch undurchdringbar sind. Und zwar so undurchdringbar, dass nicht einmal der Dachs, als einer der besten aller Tunnelgräber, einen soliden Zugang zu diesem weitverzweigten System findet

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