In dem Solostück „Die Maschine in mir e des Vestibüls das Thema Transhumanismus.

Unsterblich am Tablet: Michael Maertens über das digitale Jenseits

Julia Schilly, 01.02.2021

Im Online-Solostück „Die Maschine in mir (Version 1.0)" beschäftigt sich der Burgtheaterschauspieler mit Transhumanismus. Auch das Publikum schmilzt zur Mensch-Maschine.

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Das ewige Leben, nicht erst seit der Corona-Pandemie ein viel diskutiertes Thema. In den vergangenen Jahrzehnten kam mit dem Transhumanismus, also der Verschmelzung von Mensch und Maschine, ein neuer Aspekt hinzu. Burgtheaterschauspieler Michael Maertens beschäftigt sich in dem Solostück „Die Maschine in mir (Version 1.0)" – ein Hybrid aus Performance und Fachvortrag – mit unterschiedlichen Forschungsansätzen zu diesem Thema. Dazu gehört etwa die Optimierung durch implantierte Chips, das Abspeichern des Bewusstseins in der Datencloud oder das Einfrieren des Körpers – denn in Zukunft könnte die Wissenschaft eventuell die medizinischen Probleme gelöst haben, die zum Ableben führen. Dabei steht Maertens auf Bühne des Kasinos, einer Nebenspielstätte des Burgtheaters. Das Publikum sitzt jedoch zu Hause und verfolgt das Stück online.

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