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Neues Stück, neuer Ort, neue Spieler*innen – im Grunde reicht diese einfache Aufzählung aus, um zu beschreiben, was Theater so spannend macht. Für Theaterschaffende, aber auch für die Menschen im Publikum. „Es wird nie langweilig“, bringt es Regisseurin Martina Gredler lachend auf den Punkt. Wir sitzen auf einer mit rotem Samt überzogenen Eckbank im Alt Wien. Unser Gespräch wird von einem Klangteppich getragen, der zu neunzig Prozent aus Gemurmel und zu zehn Prozent aus den Geräuschen klappernden Geschirrs besteht. Dass der große Apfelsaft gespritzt in einem Bierkrug serviert wird, passt zu diesem Lokal, in dem die Grenze zwischen Tag und Nacht immer irgendwie zu verschwimmen scheint – das also im besten Sinne zeitlos ist.
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