Tosca: Keine Burg für den Liebesengel?

Stefan Musil, 17.01.2022

Die lettische Sopranistin Kristīne Opolais konnte schon oft als Tosca begeistern, zuletzt konzertant in Graz. Mit Martin Kušej definiert sie jetzt die grandiose Diva aus dem postnapoleonischen Rom im Theater an der Wien neu.

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„Ich habe es schon oft gemacht. Es ist nicht sehr angenehm. Am aufregendsten war es bisher in der Produktion in Covent Garden. Da ist es wirklich ein wenig beängstigend“, berichtet Kristīne Opolais über den berühmten Sprung Floria Toscas von der Engelsburg. „Man wird sehen, wie das jetzt in Wien wird. Ob mir Martin Kušej einen so stilvollen Abgang erlaubt?“ Man darf gespannt sein, denn weder der Burgtheaterdirektor Kušej noch der Dirigent der Produktion, Ingo Metzmacher, sind für ihre Affinität in Sachen Verismo-Oper bekannt.

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