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15 verschiedene Säle, Bühnen und Garderobenräume wird Til Schindler in den kommenden Wochen kennenlernen, wenn er sich mit der Inszenierung „Elektra“ von Felix Krakau auf große Bezirke-Tour begibt. Wenige Tage vor der Premiere sitzen wir im Café Menta im dritten Bezirk und der zwischen Berlin und Wien pendelnde Schauspieler sitzt mit fragendem Blick vor seinem Ingwertee, der in mehreren Einzelkomponenten angeliefert wurde. Er lacht und beginnt mit der Herstellung seines Heißgetränks, das, auf diese Weise serviert, ein bisschen wie ein Zaubertrank anmutet. Angesichts des rapiden Temperaturabfalls in den vergangenen Tagen, eine kluge Entscheidung. Seit ein bisschen weniger als einem Jahr ist Til Schindler, der zuvor vier Jahre lang zum Ensemble des Wiener Schauspielhauses gehörte, als freischaffender Schauspieler im deutschsprachigen Raum unterwegs. „Elektra“ ist, nach mehreren Film- und Fernsehprojekten, seine erste Theaterinszenierung als freier Künstler.
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