Christopher Wurmdobler, 59, macht Bücher und Theater und ist Teil des Ensembles von Nesterval. Davor war er lange Journalist (u.!a. „AZ“, „Falter“, „News“) und Teil des H.A.P.P.YKollektivs. Sein aktuelles Werk „Felix Austria“ hat er u.!a. in der Wienbibliothek im Rathaus geschrieben, „um das Buch nicht mit nach Hause zu nehmen“.

There is no fuck on the table, Schatzi!

Atha Athanasiadis, 30.04.2025

Ein Buch wie ein Film wie ein Theaterstück. Christopher Wurmdobler hat mit „Felix Austria“ ein Roadmovie und eine große ­Liebesgeschichte geschrieben. Ein Zirkusroman rund um den Wiener Felix, der in den 1940ern in Amerika beginnt und am Wilhelminenberg endet.

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Österreich ist heute Nacht eher in Deutschland einmarschiert.“ Es ist der 1. September 1939, und Felix hatte gerade das erste Mal Sex mit Jack, einem Deutschen. Tausende Kilometer von ihm entfernt überrennen die deutschen Nazitruppen Polen, und Felix liegt nackt unter dem Zeltdach eines Zirkus in Carlsbad, Kalifornien. Zitat aus dem Buch: „Felix lachte und fand seinen Witz im selben Moment unangebracht und gar nicht komisch.“

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