Theater macht schön

Atha Athanasiadis, 30.10.2026

Lili Winderlich über ihren ersten Bühnenauftritt mit einem zertrümmerten Mülleimer, die Angst vor dem Auftritt, das Glück, an einem Theater willkommen zu sein, die besondere Nähe an der Josefstadt und die Frage, ob Kunst die Welt verändern kann.

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Lili Winderlich hat eine bemerkenswerte Gabe. Sie beginnt Sätze, lässt diese in die Welt laufen und irgendwann fängt sie diese wieder ein. Das ist die eine. Die andere ist jene, die man nicht lernen kann: Wenn Lili Winderlich auf der Bühne steht, dann bündelt sie die Blicke, die Aufmerksamkeit des Publikums. Ihr Spiel bleibt in Erinnerung. Wir treffen uns in einem Kaffeehaus in Wien und man fühlt sich sofort verbunden mit ihr. Sie lacht viel, denkt laut nach, erzählt und findet klare Bilder. Ihre Liebe zum Theater ist ansteckend und man nickt, wenn sie über das unbeschreibiche Glück spricht, wenn auf der Bühne etwas entsteht, das Menschen miteinander verbindet.

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