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Es ist ein Montag im Sommer. Wir sitzen mit der neuen Direktorin des TdJ Aslı Kışlal und der neuen Programmatischen Leiterin Bérénice Hebenstreit in deren Büro neben dem TdJ in der Wiener Neubaugasse. Das Programm steht und wird in den kommenden Wochen präsentiert. Vorweg: Es zieht sich eine tiefe Leichtigkeit durch die neue Saison. Die Mischung macht Lust aufs Theater – es ist, als hätte man die Vorhänge aufgemacht und das Licht hereingelassen. Alles andere als ein Erfolg scheint undenkbar. Im Zentrum des Gesprächs aber stehen nicht nur Spielpläne und Strukturen, sondern grundlegende Fragen: Was kann Theater heute überhaupt leisten? Wer ist „die Jugend“? Wie erreicht man junge Menschen zwischen TikTok, Schulalltag und gesellschaftlichen Zuschreibungen? Und warum ist die Arbeit an diesem Haus für beide auch ein politisches Statement?
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