Zazà sich in den falschen - weil verheirateten - Mann verliebt. Milio Dufresne (Nikolai Schukoff) sorgt für Drama und Leid.

Theater an der Wien eröffnet mit bittersüßer Opernrarität

Julia Schilly, 18.09.2020

Mit Ruggero Leoncavallo „Zazà" fiel die Wahl auf eine selten gespielte Oper. Zu Unrecht gilt sie heute als Rarität - wie sich die Besucherinnen und Besucher bei der Premiere überzeugen konnten.

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Mit Zazà, der unglücklichen Varietésängerin, startete das Theater an der Wien in die neue Saison. Die Wahl fiel damit auf eine mittlerweile selten aufgeführte Oper. Während Ruggero Leoncavallos „Bajazzo" noch regelmäßig inszeniert wird, gilt Zazà als Opernrarität. Regie führte Christof Loy. Er setzt auf starke Charaktere, die große Konflikte vor einem reduzierten Bühnenbild austragen.

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