Olga Esina tanzte zwei Jahre lang im Ballett des Mariinski-Theaters und wurde 2010 zur Ersten Solotänzerin des Wiener Staatsballetts ernannt. Ihr Repertoire umfasst bedeutende Rollen – von Odette/Odile in Rudolf Nurejews „Schwanensee“ über Julia in John Crankos „Romeo und Julia“ bis hin zu Marguerite Gautier in John Neumeiers „Die Kameliendame“ – sowie Werke von u. a. George Balanchine, William Forsythe, Jerome Robbins, Martin Schläpfer und Hans van Manen. Außerdem war sie in zahlreichen Balletteinlagen des Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker und des Wiener Opernballs zu erleben.

The Winter’s Tale: Shakespeare auf Spitzenschuhen

Klaus Peter Vollmann, 14.11.2024

Liebe, Rache, Tod, Vergebung. Starchoreograf Christopher Wheeldon hat „The Winter’s Tale“ zur intensiven Tour de Force menschlicher Emotionen verdichtet. Drei Tänzerinnen verkörpern alternierend in Wien die zentrale Rolle der Hermione.

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Es muss leider sein. Da William Shakespeares Stück „The Winter’s Tale“ nicht zu seinen meistgespielten zählt, zu Beginn eine kleine Handlungsauffrischung: König Polixenes von Böhmen besucht seinen alten Freund König Leontes in Sizilien, wo er neun Monate bleibt, bis Leontes’ Gattin Hermione kurz vor der Geburt ihres zweiten Kindes steht. Leontes beschuldigt, rasend vor Eifersucht, Polixenes und Hermione des Ehebruchs, woraufhin der Böhmenkönig nach Hause flieht.

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